Juli 2015: Der Woolrec-Skandal weitet sich aus:
"Giftmüll für den Wohnungsbau"

Informationen zu einem der größten Umweltskandale Hessens: Die Recycling-Lüge



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Herzlich willkommen auf der Homepage der Interessengemeinschaft für Tiefenbach (IG Tiefenbach)!





Überblick über den Woolrec-Skandal in Presse und TV:

1. ARD Mittagsmagazin (22.10.2013): "Woolrec und das Krebsrisiko"
2. Wetzlarer Neue Zeitung (19.06.2012): Woolrec-Gutachter gerät in den Focus der Ermittler 
3. Frankfurter Neue Presse (28.09.2012): "Gift im Ort?"
4. Frankfurter Rundschau (19.10.2013): "Behörde: Woolrec ist skrupellos"
5. Frankfurter Allgemeine Zeitung (20.10.2012): "Das Patentrezept"
6. Wetzlarer Neue Zeitung (30.08.2013): "Giftiger Streit um den Störfall"
7. Frankfurter Rundschau (05.02.2013): "Genauer hinsehen"
8. Wetzlarer Neue Zeitung (05.02.2013): "Kein Wunder, dass die Gerüchteküche kocht"
9. HR defacto (30.03.2014): Neue schockierende Erkenntnisse im Woolrec-Skandal: "Naiv oder mit Vorsatz - Verantwortliche Behörde lässt Umweltverseuchung zu"
10. Frankfurter Rundschau (03.04.2014): "Wieder Ärger um Skandalfirma Woolrec"
11. Mannheimer Morgen (06.06.2014): "Wütende Bürger-Proteste gegen Isorec"

  
Woolrec - Anlieferungshalle innen und außen - Fotos aus Akten des RP Gießen 2011

Der Woolrec-Skandal zieht sich nunmehr über mehr als ein Jahrzehnt und ist immer noch nicht völlig ausgestanden. Chronologie und Zusammenhänge der Puzzleteile dieses teilweise schier unglaublichen Skandals sind sehr komplex. Die wichtigsten der bisher bekannten Fakten werden aber von den oben aufgeführten Artikeln recht gut beleuchtet.

Dieser Überblick stellt jedoch nur eine kleine Auswahl dar. Insbesondere die Wetzlarer Neue Zeitung führt mittlerweile mehrere Dutzend Artikel zu diesem Thema in ihren online-Archiven. Mehr demnächst auf der Seite "Presse".


+++ Aktuell  +++ Aktuell +++ Aktuell +++ Aktuell +++ Aktuell +++ Aktuell +++ Aktuell +++ Aktuell +++

17.12.2014:  Anklage erhoben gegen Woolrec-Chef Edwin Fritsch und gegen Woolrec-Gutachter Stefan Gäth  Link zum Bericht des hr
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11.05.2014: Hühnereier in Tiefenbach stark mit Dioxinen und PCB belastet - Grenzwerte sind überschritten
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30.03.2014: hr-Sendung defacto deckt auf: RP Gießen genehmigte Anlieferung von hochgiftigen, schwermetallhaltigen Industrie-Filterstäuben bei Woolrec - Noch mehr krebserzeugender Giftmüll bei Woolrec! Link zum Film
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2/2014: Woolrec/IBC: Giftfässer gefunden - 50.000 Liter giftige Chemikalien auf dem Gelände.

04.06.2013: RP Gießen erlaubt mit fadenscheinigen Vorwänden, dass Woolrec den Giftmüllschredder wieder anwirft. Das werden wir nicht zulassen!

03.04.2013: Neuestes HLUG-Gutachten zeigt: Böden rund um Woolrec deutlich mit Giftstoffen belastet.

04.02.2013: Woolrec ist geschlossen. Die Genehmigung für die Giftmüllschredder-Anlage in Tiefenbach ist erloschen.

09.10.2012: Verwaltungsgerichtshof Kassel: Woolit war immer Abfall, die vom RP Gießen erteilte Produktanerkennung war falsch. Giftmüll blieb Giftmüll. Link zum Urteil

07.10.2012: hr defacto berichtet erneut über die Tiefenbacher Giftmüllfirma "Umweltskandal Woolrec - Will die Kontrollbehörde wirklich aufklären?"

01.10.2012 Hohe Kontamination mit DIOXIN, PCB, CADMIUM und THALLIUM bei Woolrec!

25.09.2012 Sogar RP Gießen kam jetzt zu der Erkenntnis: Woolrec hat getäuscht. -  Betrieb bei Woolrec vorläufig gestoppt - Gefahr durch Krebsfaserfreisetzung durch riesiges Loch in der Hallenwand - Warum hat die Behörde 10 Tage lang nicht reagiert? - Und warum durfte dieser Betrieb 10 Jahre unbehelligt agieren?

 Staatsanwaltschaften ermitteln gegen Woolrec, gegen den Gutachter von Woolrec und gegen RP-Mitarbeiter

Woolrec ist geschlossen - hoffentlich für immer.

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Darum haben wir gekämpft:

Was macht die Firma Woolrec im Tiefenbacher Gewerbegebiet?

Im Braunfelser Ortsteil Tiefenbach schreddert die Firma Woolrec seit 10 Jahren – in einem kleinen Gewerbegebiet in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern - Sondermüll, nämlich künstliche Mineralfaserabfälle und weitere Abfälle, meist aus Abbruch oder Rückbau, auch aus dem Ausland.(1) Alte künstliche Mineralfasern, die vor 1996 hergestellt wurden, werden als krebserzeugend eingestuft.(2)

In der Woolrec-Betriebshalle fand die Staatsanwaltschaft Limburg Dioxine, dioxinähnliche PCB und giftige Schwermetalle.

Die Tiefenbacher Bürger haben sich von Anfang an gegen das Schreddern von krebserzeugenden Mineralfasern und anderem Müll gewehrt, gegen Missstände im Betrieb und gegen Verstöße gegen Auflagen.

Von der Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde RP Gießen fühlen wir uns mehr als im Stich gelassen.

Tiefenbacher Bürger wehren sich gegen:

• Gesundheitsrisiken durch die krebserzeugenden künstlichen Mineralfasern und potentielle weitere toxische oder kanzerogene Schadstoffe aus dem angelieferten Sondermüll wie Asbest, Arsen, Dioxine, PCBs, Formaldehyd, Mykotoxine, PAK, Schwermetalle, Lösungsmittel
• Kontaminationen ihrer Straßen mit den gefährlichen Mineralfasern und schädlichen Anhaftungen
• Staub- und Faserbelastung durch offene Tore der Betriebshallen
• unerträgliche nächtliche Lärmbelästigung durch den 3-Schicht-Betrieb
• erhebliche Brandlasten am Ortseingang ohne wirksames Brandschutzkonzept
• Risiko der Grundwasser- und Bodenbelastung durch die Schadstoffe

Tiefenbacher Bürger fragen sich:

Warum gibt es ...

• keine medizinisch-toxikologische Bewertung des Verfahrens und des Abfallstoffs Woolit
• keine unabhängigen Gutachten (die genehmigungsentscheidenden Gutachten stammen vom Mitentwickler des Verfahrens!)
• keine Kontrollen auf Asbest, organische Lösungsmittel, Formaldehyddämpfe, PCBs, Dioxine, Arsen, Mykotoxine, Schwermetalle
• kein tragfähiges Brandschutzkonzept

Und warum sehen wir immer noch, nach so vielen Jahren, die Missstände und Verstöße, die wir oben genannt haben?
Warum toleriert die Aufsichtsbehörde dies?
Warum toleriert man überhaupt eine Sondermüll-Schredderanlage direkt neben Wohnhäusern?
Sind wir Versuchskaninchen für Langzeit-Krebswirkung von Mineralfasern und weiteren Giftstoffen?
Sind wir das Opfer von politischen Interessen?


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Nach der Schließung von Woolrec fordern Tiefenbacher Bürger:


- fachgerechte Sanierung des Betriebsgeländes

- Nie wieder Sondermüllschreddern im Wohngebiet, keine Nachfolgefirma von Woolrec

- Aufklärung der angerichteten Umwelt- und Gesundheitsschäden


Spendenkonto:

Für diejenigen, die uns finanziell unterstützen wollen, haben wir ein Konto bei der Volksbank Mittelhessen eingerichtet:

IG Tiefenbach
Konto-Nr. 66 534 502
BLZ 513 900 00
Volksbank Mittelhessen
(Wichtig!) Betreff: IG Tiefenbach

Herzlichen Dank!

Impressum:

IG Tiefenbach c/o Dr. E. Schneider, Alte Hofstr. 12, 35619 Braunfels (Verantwortlich für Inhalt)

Tel: 06473-4120010

E-Mail: IG-Tiefenbach(at)gmx.de


Unterstützt von (in alphabetischer Reihenfolge):
V. Becker, D. Christ, G. Lorenz, H. Lorenz, W. Menz, G. Menz, E. Muser, D. Ogroske, Dr. M. Schleifer, Dr. H. Schreiner, E. Schmidt, K. Schmidt, H. Schulz, Prof. Dr. E. Usleber, N. Woitasky

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 (1) Nach Info des Regierungspräsidiums Gießen (2) Nach CMR-Gesamtliste, Kategorie 2 und 3

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